Stell dir vor, jemand bietet an, dir bei deinem Haushaltsbuch zu helfen — und bittet dich dafür, alle deine Kontoauszüge, Kassenzettel und Kreditkartenabrechnungen durchsehen zu dürfen. Kein vernünftiger Mensch würde das erlauben. Trotzdem tun Millionen genau das, wenn sie einer Finanz-App Zugriff auf ihr Bankkonto gewähren.
Bankanbindung ist eine Vollmacht
Wenn eine App automatisch dein Konto liest, weißt du nicht mehr genau, wer wann welche Transaktion sieht. Kontostand, Empfänger, Zeitpunkt und Betrag jedes Kaufs — all das landet auf fremden Servern. Das klingt praktisch, hat aber einen Preis: Du gibst die Kontrolle über einen der intimsten Datenbereiche ab, die es gibt.
Ein Datenleck bei einem solchen Anbieter offenbart nicht nur Zahlen. Es zeigt dein Konsumverhalten, deine Gewohnheiten, deine Lebensumstände — Muster, die dir selbst vielleicht nicht bewusst sind. Und anders als ein kompromittiertes Passwort lässt sich ein offengelegtes Ausgabeprofil nicht einfach zurücksetzen.
CostCrafter braucht keinen Bankzugang. Du gibst ein, was du sehen willst — nicht mehr, nicht weniger.
Externe KI bedeutet: deine Daten trainieren fremde Modelle
Viele 'smarte' Haushaltsbücher schicken deine Belege und Ausgabenkategorien an externe KI-Dienste — häufig von US-amerikanischen Anbietern. Was wie eine Komfortfunktion aussieht, bedeutet in der Praxis: Deine Einkäufe, Beträge und Kategorien werden Teil eines Trainingsdatensatzes, über den du keine Kontrolle hast.
Das OCR in CostCrafter liest deine Belege aus und überträgt dabei keine Daten an externe Dienste. Alles wird auf unserer eigenen Infrastruktur in der Europäischen Union verarbeitet.
US-Cloud bedeutet US-Recht
Dienste, die ihre Daten bei US-Anbietern wie AWS, Azure oder Google Cloud hosten, unterliegen dem CLOUD Act und Section 702 des US-Auslandsgeheimdienstgesetzes (FISA 702). Das bedeutet: Unter bestimmten Umständen können US-Behörden Zugriff auf Daten von EU-Nutzern erhalten — ohne deutsches Gerichtsverfahren.
CostCrafter hostet ausschließlich auf Servern in der Europäischen Union. Deutsches und europäisches Datenschutzrecht gilt uneingeschränkt für alle deine Daten.
Kostenlos bedeutet meistens: du bist das Produkt
Wer keine Gebühren zahlt, bezahlt oft mit seinen Daten. Entweder direkt — durch Verkauf von Nutzerprofilen — oder indirekt, durch Behavioral Targeting, Partnerangebote oder Empfehlungsmarketing, das auf deinem Ausgabeverhalten basiert.
CostCrafter ist kostenpflichtig. Das ist kein Nachteil — es ist das Geschäftsmodell. Wir verdienen unser Geld mit der Software, nicht mit deinen Ausgabegewohnheiten. Du weißt genau, wofür du zahlst.
Was das konkret bedeutet
- Keine Bankanbindung — du entscheidest, welche Daten du eingibst
- Kein Datenaustausch mit externen KI-Diensten
- Hosting ausschließlich auf Servern in der Europäischen Union
- Keine Werbung, keine Datenweitergabe an Dritte
- DSGVO-konform — deine Daten gehören dir
- Kostenpflichtig — ohne Querfinanzierung durch Datenverwertung